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Bundespreis Ecodesign 2026: 25 Nominierte aus 420 Einreichungen, Verleihung am 30. November

Aus rund 420 Einreichungen aus ganz Europa hat die Jury des Bundespreises Ecodesign 2026 25 Projekte nominiert. Zu den Nominierten gehören ein smarter Kleintraktor von der TU Delft, ein E-Lastenrad aus Offenbach, der Stuhl Jumper Earth von Jean Nouvel für VS und ein Recyclingverfahren für Batteriematerialien aus Karlsfeld. Die Preise werden am 30. November 2026 im Bundesumweltministerium in Berlin vergeben.

Von Jonas Reinholt, Redaktion Designrepublik: Aufträge, Rechte, Honorare, Förderung, Köpfe der Kreativwirtschaft

Bundespreis Ecodesign 2026: 25 Nominierte aus 420 Einreichungen, Verleihung am 30. November
Symbolbild: Designrepublik (KI-generiert)

Die Nominierten für den Bundespreis Ecodesign 2026 stehen fest. Aus rund 420 Einreichungen aus Europa ließ die Jury 155 Projekte zur Sitzung zu und nominierte 25, wie das Umweltbundesamt am 16. September 2026 mitteilte. Verteilt sind sie auf vier Kategorien: acht im Nachwuchs, sechs im Konzept, sechs im Service, fünf beim Produkt. Die Gewinner werden am 30. November 2026 im Bundesumweltministerium in Berlin bekannt gegeben.

Unter den Nominierten sind der „CropKit Smart Microtractor" von David Soche von der TU Delft, der Stuhl „Jumper Earth" der Vereinigten Spezialmöbelfabriken nach einem Entwurf von Jean Nouvel, das E-Lastenrad der Mäx & Mäleon GmbH aus Offenbach, die E-Commerce-Suchsoftware „HOLMES" der Bremer Agentur neuland und ein Verfahren der tozero GmbH aus Karlsfeld zur Rückgewinnung kritischer Batteriematerialien. In der Jury sitzen unter anderem der Designer Werner Aisslinger, Ina Budde, die Professoren Nanni Grau und Matthias Held sowie Bettina Rechenberg vom Umweltbundesamt.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter: „Kreislauffähige und nachhaltige Produkte beginnen mit gutem Design. Seit 15 Jahren zeigt der Bundespreis Ecodesign, wie sich ökologische Anforderungen mit anspruchsvoller Gestaltung und Innovation verbinden lassen." Rechenberg nannte die Vielfalt der Einreichungen „wieder beeindruckend".

Was das für Kreative heißt

Der Bundespreis ist die einzige Designauszeichnung des Bundes und für Studios ein Türöffner bei öffentlichen Auftraggebern, die Nachhaltigkeit nachweisen müssen. Die Nominierung allein ist schon verwertbar, sie darf im Portfolio geführt werden. Die Ausschreibung 2027 beginnt erfahrungsgemäß im Januar; Nachwuchsarbeiten aus Hochschulen haben mit acht von 25 Plätzen die beste Quote.

Quellen

Laut Designrepublik

„Aus rund 420 Einreichungen aus ganz Europa hat die Jury des Bundespreises Ecodesign 2026 25 Projekte nominiert. Zu den Nominierten gehören ein smarter Kleintraktor von der TU Delft, ein E-Lastenrad aus Offenbach, der Stuhl Jumper Earth von Jean Nouvel für VS und ein Recyclingverfahren für Batteriematerialien aus Karlsfeld. Die Preise werden am 30. November 2026 im Bundesumweltministerium in Berlin vergeben.“

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